Migräne: Tipps zum Umgang mit dem Schmerz
Wie Sie mit Migräneattacken umgehen und was Sie dabei beachten sollen.
Was Ihr Arzt wissen sollteEin wichtiges Hilfsmittel, um den Auslösern der Kopfschmerzen auf die Spur zu kommen, ist das Schmerztagebuch. Darin tragen Betroffene einige Wochen lang genau ein, wann Kopfschmerzattacken aufgetreten sind, wie stark sie waren, was sie ausgelöst hat oder welche Schmerzmittel eingenommen wurden. Daraus kann der Arzt dann z.B. Rückschlüsse ziehen, um welche Form von Kopfschmerzen es sich handelt, welche Triggerfaktoren sie auslösen und wie sie behandelt werden müssen. Wichtig sind genaue Angaben, welche Medikamente wann, in welcher Dosis und wie oft eingenommen wurden. Denn nicht selten passiert es, dass Kopfschmerzen durch die Schmerzmittel selbst verursacht werden. Wann Sie zum Arzt gehen solltenIn den meisten Fällen können Sie Ihre Kopfschmerzen selbst mit Medikamenten und Begleitmaßnahmen gut und wirksam behandeln.
Worauf Sie achten solltenMedikamente, die Sie ohne Rezept erhalten, sind weder schwach wirksam noch harmlos. Auch sie können Nebenwirkungen haben. Im Fall der Schmerzmittel handelt es sich häufig um Probleme im Verdauungstrakt. Sollten Sie also nach Einnahme eines Schmerzmittels Beschwerden bekommen: Nehmen Sie das Mittel nicht wieder ein, gehen Sie zum Hausarzt und schildern Sie ihm Ihre Beschwerden!
Woher die Übelkeit bei Migräne?Während der Kopfschmerzphase der Migräne kommt es zur Reizung der oberen Areale im Hirnstamm des Gehirns, auch Migränegenerator genannt. Entzündungsstoffe werden freigesetzt und spezielle Neuronen aktiviert. Die Gefäße erweitern sich, immer mehr Entzündungsmediatoren werden freigesetzt und wichtige Nerven gereizt. Dieser heftige Transmittersturm wie auch die Entzündungsstoffe können zur Reizung in den benachbarten Hirnstammarealen, die für Übelkeit und Erbrechen zuständig sind, führen. Migräne-Kopfschmerz und Übelkeit werden also zum unfreiwilligen Krankheits-Duo, da ihre auslösenden Generatoren im Hirnstamm räumlich nah beieinander liegen und auf dieselben Botenstoffe reagieren. Weitere Informationen: |







