Sonntag, 01. März 2015

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01.09.2006
Von: mic
Artikel Nummer: 9389
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Geringere Kosten für Arzneien

Verbraucher und Kassen müssen weniger für Medikamente ausgeben – die Kassen, weil sie im Juli weniger Geld dafür benötigten als noch im Vorjahr und die Verbraucher, wenn sie ab dem 1. November für weitere Medikamente nichts mehr zuzahlen.


Die Kosten der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel sinken – das gab gestern die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bekannt. Rund 3,5 Prozent weniger als Juli des vergangenen Jahres gaben die Kassen im Juli 2006 für Medikamente aus. Schon im Juni hatten die Ausgaben für Arzneien um zwei Prozent unter denen des Juni 2005 gelegen. Doch noch liegen die bisherigen Ausgaben in diesem Jahr über denen des Vorjahreszeitraums: Von Januar bis Juli 2006 gaben die Kassen 13,64 Milliarden für die Mittel aus, innerhalb der ersten sieben Monate des Jahres 2005 waren es nur 13,12 Milliarden.

Nach unerfreulichen Meldungen über steigende Kassenbeiträge und Mehrwertsteuern gibt es zumindest bei einigen Medikamenten für die Verbraucher eine Entlastung: Ab dem 1.November sollen Arzneien aus 130 Gruppen laut Beschluss der gesetzlichen Krankenkassen zuzahlungsfrei über den Tresen gehen. Um welche Gruppen es sich handelt, wird ab dem 5. September unter anderem auf der Website des BKK Bundesverbandes bekanntgegeben.


 

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