Dienstag, 31. März 2015

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21.05.2002
Von: Mü
Artikel Nummer: 1535
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Auch hier Vorteile durch COX-2-Hemmung

Unbestritten bietet die selektivere Variante der COX-Hemmung durch Coxibe eine höhere Sicherheit hinsichtlich oberer gastrointestinaler Blutungen, verglichen mit nicht selektiven NSAR. Wie ist das aber am unteren Gastrointestinaltrakt? Professor Dr. Loren Laine, University of Southern California School of Medicine, Los Angeles, belegte auch am ferneren Ende einen Vorteil durch Rofecoxib gegenüber Naproxen.


So selten sind Blutungen im unteren Gastrointestinaltrakt unter Naproxen nicht: Sie sind nur um ein Drittel gegenüber der Zahl der Blutungen im oberen GI-Trakt vermindert. Daher muss interessieren, ob Rofecoxib auch die unteren gastrointestinalen Blutungen vermindern kann, und die an der Digestive Disease Week vorgelegten Studienergebnisse bestätigen das signifikant. Während im Patientengut von 8067 Patienten über 100 Patientenjahre unter Rofecoxib in 0,41 Fällen eine untere GI-Blutung eintrat, wurde das unter Naproxen in 0,89 Fällen/100 Patientenjahre gesehen. Rofecoxib reduzierte das relative Risiko damit um 54% (p = 0,03).

 

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