Freitag, 01. August 2014

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09.04.2009
Von: rft
Artikel Nummer: 13725
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Mit 40 ist frau auch für IVF zu alt

Erst mal Karriere starten, Zeit für Kinder ist hinterher – notfalls mit künstlicher Befruchtung. Vorsicht, jenseits der 35 ist es auch für IVF oft zu spät.


Wie gut stehen die Chancen heute für ein Paar, mithilfe der In-vitro-Fertilisation doch noch Eltern zu werden? Und ist es egal, ob man mit 20 oder erst mit 35 auf IVF setzt? Amerikanische Reproduktionsmediziner untersuchten diese Fragen an einer Gruppe von über 6000 Patienten, die sich zwischen den Jahren 2000 und 2005 einer solchen Behandlung unterzogen hatten.

Nach sechs IVF-Zyklen durften sich mindestens 51 % der Paare über Nachwuchs freuen - wobei in diese Angaben nur Paare einbezogen wurden, die erwiesenermaßen eine Schwangerschaft erreicht hatten. Nicht mitgezählt sind hier jene potenziellen Eltern, die die IVF-Beahndlung aus unbekannten Gründen abgebrochen haben - wie viele Fälle mit Schwangerschaften in Verbindung standen, ist nicht bekannt. 

Die Erfolgsrate der In-vitro-Fertilisation hing ganz entscheidend vom Alter ab: Von den unter 35-jährigen Frauen bekamen ca. 65 % das ersehnte Kind. Patientinnen, die die 40 erreicht oder gar überschritten hatten, schafften dies erwiesenermaßen sogar nur zu 23 %.

Demnach kann die In-vitro-Fertilisation jungen Frauen sehr erfolgreich zu einer Schwangerschaft verhelfen. Aber der altersbedingte Abbau der Fruchtbarkeit lässt sich auch mit künstlichen Methoden nicht ausgleichen, schreiben die Experten im „New England Journal of Medicine".

Beth A. Malizia et al., N Engl J Med 2009; 360: 236–243

 

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