Sonntag, 26. April 2015

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21.06.2002
Von: RV
Artikel Nummer: 528
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Koronar-Training macht sanfter

Ein Rehabilitationsprogramm mit körperlichem Training bessert bei älteren Koronarkranken mit aggressivem Verhalten nicht nur die physische Belastbarkeit, sondern auch das psychische Befinden. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich eine amerikanische Studie.


Ältere Koronarkranke mit aggressivem Verhalten sind meist dicker, ängstlicher, depressiver, weniger körperlich belastbar und somatisieren häufiger als psychisch ausgeglichene Altersgenossen mit KHK. Die Lebensqualität der Betroffenen ist um 70 % vermindert. "Rehabilitation und körperliches Training tun diesen Patienten an Leib und Seele gut", erklärte Dr. Carl Lavie von der Ochsner Clinic Foundation in New Orleans auf dem amerikanischen Kardiologenkongress.

Aggressionspegel sinkt, HDL steigt

In seiner eigenen Studie mit 500 älteren Koronarkranken waren die Senioren nach einem Rehabilitationsprogramm mit körperlichem Training nur noch halb so feindselig wie zuvor. Gleichzeitig stiegen das HDL-Cholesterin und die kardiovaskuläre Belastbarkeit. Welchen Einfluss die psychischen Veränderungen auf die Prognose der Koronarkranken haben, ist unklar. Depression, Aggressivität und latenter Ärger wurden jedoch in zahlreichen epidemiologischen Studien als kardiovaskuläre Risikofaktoren identifiziert.

 

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