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Freitag, 24. Mai 2013

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05.12.2005
Von: Christiane von der Eltz, Dr. Regina Schick
Artikel Nummer: 7877
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Klimakteriumsbeschwerden


Foto: FrauDas Klimakterium (Wechseljahre) setzt bei der Frau im Alter von etwa 45 Jahren, mit einem allmählichen, über Jahre gehenden, Abfallen des Östrogenspiegels ein. Schließlich stellt sich die letzte Monatsblutung (Menopause) ein. Meist kommt die Menstruation vorher schon unregelmäßig.

Zu der hormonellen Veränderung und den dadurch ausgelösten körperlichen Umstellungen kommen in diesen Jahren meist wichtige soziale Veränderungen auf eine Frau zu, die manche Frauen psychisch sehr beschäftigen oder sogar zu belastenden Problemen werden können.

Häufige Klimakteriumsbeschwerden

  • Zyklusstörungen.
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche, oft während der Nacht.
  • Vaginale Trockenheit, die oft mit vermehrten Infekten einhergeht (Scheidenentzündungen).
  • Schlaflosigkeit (Schlafstörungen).
  • Schwindel.
  • Herzklopfen (Herzbeschwerden).
  • Angst, Depression, Reizbarkeit.
  • Das Risiko, an Osteoporose, Knochenschwund (Osteoporose), oder Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zu erkranken, steigt an.

Was Sie tun können

  • Sehr wichtig ist die psychische Bewältigung von typischen Klimakteriumsproblemen und -ängsten.
  • Evtl. die einzelnen Klimakteriumsbeschwerden behandeln.
  • Pflanzliche oder homöopathische Präparate (z.B. mit Cimicifuga oder Lachesis) können als Tropfen oder Tabletten eingenommen werden, z.B. bei Unverträglichkeit oder Bedenken gegen Hormonpräparate.

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Bei Zyklusunregelmäßigkeiten, oder wenn nach einer Zeit fehlender Blutungen plötzlich wieder Blutungen auftreten.
  • Wichtig: Regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung!
  • Wenn sie mit den Beschwerden (Hitzewallungen, Schlafstörungen, trockene Scheide etc.) nicht zurechtkommen.

Was Ihr Arzt tun kann

  • Ausführliches Gespräch, ob neben Hormonmangel noch andere Probleme Auslöser der Beschwerden sein könnten.
  • In den meisten Fällen lindern Hormonpräparate in Form von Tabletten oder Pflastern die Beschwerden. Vorteilhaft bei Östrogenpräparaten ist die Verminderung des Osteoporose- und Arterioskleroserisikos.
  • Der Arzt kann die Einzelbeschwerden behandeln, z.B. Schlafstörungen mit Schlafmitteln oder Depressionen mit Antidepressiva.

Vorbeugung

  • Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind eine solide Basis für eine gute Lebensqualität während der Wechseljahre.
  • Man sollte sich frühzeitig positiv mit dem Alter auseinandersetzen und rechtzeitig Pläne für die Zukunft machen.



Quelle: www.meine-gesundheit.de, © by Medizinische Medien Informations GmbH, alle Rechte vorbehalten

 

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