Mittwoch, 26. November 2014

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17.03.2008
Von: eno
Artikel Nummer: 12407
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Schwangere, Hände weg von Putzmitteln!

Schwangere, die eifrig zu chemischen Reinigungsmitteln greifen, riskieren, dass ihre Kinder später Asthma entwickeln.


Das ermittelten Wissenschaftler aus den Daten von fast 14.000 kleinen Studienteilnehmern. Ihre Mütter hatten während der Schwangerschaft häufig mit chemischen Reinigungsmitteln hantiert. Rund zehn Prozent der Kinder entwickelten im ersten bis siebten Lebensjahr pfeifende Atmung als Leitsymptom für frühkindliches Asthma. Etwa ein Drittel hatten vorübergehend Asthma und circa 57 Prozent waren in Sachen Atmung beschwerdefrei, schreiben John Henderson und seine Kollegen im Fachmagazin European Journal of Respiratory (2008; 31, 547-554). Eifriger Gebrauch von Reinigungsmitteln führte überdies zu schlechteren Ergebnissen beim Lungenfunktionstest.

Die Ergebnisse der Studie bestätigen nicht die gängige Annahme, dass eine blitzblank geputzte, keimfreie Wohnung ein Unterstützer von Asthma sei, so die Autoren. Als eine Ursache des Leidens müssen offenbar eher die chemischen Reinigungsmittel diskutiert werden. Nun soll herausgefunden werden, welche Stoffe den allergischen Mechanismus in Gang setzen. 

 

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