Schnarcherinnen ins Schlaflabor
Kommt eine Frau in die Postmenopause, erhöht sich ihr Risiko für eine schlafbezogene Atemstörung drastisch. Dies zeigt eine populationsbezogene Studie an 589 prä-, peri- und postmenopausalen Frauen, in der die Teilnehmerinnen polysomnographisch untersucht wurden.
Unabhängig von Alter, Körperbau, Rauchgewohnheiten und anderen Einflussfaktoren stieg das Risiko für mindestens 15 Apnoe- oder Hypopnoephasen pro Stunde in der Postmenopause auf das 3,5fache an. Klagt eine Frau nach den Wechseljahren über schlechten Schlaf, Tagesmüdigkeit und Schnarchen, sollte sie bevorzugt ins Schlaflabor geschickt werden, fordern die Studienautoren im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine".




