Freitag, 19. September 2014

News

06.08.2009
Von: MW
Artikel Nummer: 14366
  • Es können nur eingeloggte Benutzer Kommentare verfassen
  • Empfehlen Sie diesen Artikel per E-Mail weiter
  • Artikel drucken

Stress­syndrom – auch die Schilddrüse checken!

Der Patient fühlt sich müde, schlapp, kommt trotzdem nicht zur Ruhe, ist ständig angespannt und kriegt nichts auf die Reihe. Burnout-Syndrom? Oder was kann noch dahinter stecken?


Zeitmangel, ständige Anforderungen, Druck, Reizüberflutung, familiäre Spannungen und körperliche Überlastung – zwar kann all dies auf die Dauer zu einem chronischen Erschöpfungssyndrom bis hin zum Burnout-Syndrom beitragen. Doch allzu leicht sollte man es sich mit dieser Diagnose auch bei entsprechenden Belastungen nicht machen, mahnte die Psychiaterin und Diplompsychologin Dr. Rita R. Trettin aus Hamburg auf einer Fortbildungsveranstaltung der Firma Orthomol.

Differenzialdiagnosen sind u.a. chronisches Fatigue-Syndrom, Depression, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Insomnie oder sekundäre Schlafstörungen z.B. bei Nykturie oder Restless-Legs-Syndrom. Aber auch ein Hirntumor kann im Einzelfall hinter solch einer Symptomatik stecken. Zur Abklärung empfahl die Stressexpertin ein Basisprogramm mit internistischer und neurologischer Untersuchung, Routinelabor (einschließlich TSH) und EKG. Eine Erhöhung von Cortisol und Noradrenalin findet man nur in hochakuten Stressphasen. Bei beginnendem und manifestem Burnout nehmen diese Werte wieder deutlich ab.

Zur Behandlung der Stressfolgen sollte an erster Stelle ein Problembewusstsein geschaffen und die „Stressdosis“ nach Möglichkeit reduziert werden. Zum Coping können aktive und passive Entspannung und Vermeidungsstrategien hilfreich sein.

Darüber hinaus aber helfen auch Mikronährstoffe, mit Stress besser umgehen zu können, erklärte Dr. Udo Böhm, in Unterwössen niedergelassener Allgemeinarzt und Lehrbeauftragter an der Universität München. Stress führt zu schlechten Ernährungsgewohnheiten, die resultierende mangelnde Versorgung mit Mikronährstoffen wiederum verstärkt Stressreaktionen. Mit speziellen diätetischen Präparaten (Orthomol Vital®) kann der Mangel an Mikronährstoffen ausgeglichen werden, so der Experte für Naturheilkunde, Präventivmedizin und orthomolekulare Medizin.

 

Artikel kommentieren

 

Um einen Artikel zu kommentieren müssen Sie sich einloggen. Falls Sie noch kein Login haben können Sie hier einen Zugang erstellen.

 
Geben Sie bitte Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden.

 

Mehr zum Thema

 

Stichworte