Samstag, 01. November 2014

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Hypoglossus-Stimulation als Alternative zur CPAP-Maske bei Schlafapnoe?

Hypoglossus-Stimulation als Alternative zur CPAP-Maske bei Schlafapnoe?

25.03.2012
Von: Manuela Arand, Foto: thinkstock
Artikel Nummer: 18992
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Schrittmacher kontra Schlafapnoe

Eine obstruktive Schlafapnoe wird standardmäßig mit einer CPAP-Maske behandelt. Forscher entwickelten jetzt eine neue, vielversprechende Methode.


Wenn Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) mit der CPAP-Maske nicht zurechtkommen oder diese nicht hilft, könnte eine unilaterale Hypoglossus-Stimulation die Atemwege öffnen.

Hypoglossus-Stimulation als Alternative zur CPAP-Maske?

In einer Pilotstudie wurde 30 OSA-Patienten mit einem Apnoe/Hypopnoe-Index von mindestens 20 Episoden pro Stunde ein schrittmacherähnliches Gerät implantiert, das den N. hypoglossus in der Inspiration stimuliert. Es führt zu einer leichten Protrusion der Zunge und erweitert so die Atemwege, ohne Schmerzen zu verursachen.


In der Studie zeigte sich eine deutliche Steigerung des Atemflusses von 215 l/min ohne Stimulation auf bis zu 509 l/min. Alle Patienten sprachen an, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Das Ausmaß der Flusssteigerung korrelierte mit der Intensität der Stimulation. Es konnte auch gezeigt werden, dass sie nicht auf eine Weckreaktion zurückzuführen war, sondern tatsächlich auf die Stimulation. Jetzt geht es darum herauszuarbeiten, für welche Patienten der Schrittmacher eine gute Alternative zur CPAP darstellt. 


Quelle:Alan R Schwartz et al., Am J Respir Crit Care Med 2011; online ahead of print

 

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