Rezidiviertes Ovarialkarzinom: dritter PARP-Inhibitor für die Erhaltungstherapie

Autor: Josef Gulden

Rucaparib bei Patientinnen mit rezidiviertem Ovarialkarzinom als Erhaltungstherapie nach wiederholter Platin-Chemotherapie empfohlen. © Fotolia/magicmine

Die meisten Patien­tinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom sprechen zwar auf eine initiale platinbasierte Chemotherapie an, rezidivieren aber früher oder später. Seit einigen Jahren wird hier mit Poly(ADP-Ribose)-Polymerase(PARP)-Inhibitoren behandelt. Ein drittes Medikament dieser Klasse lieferte nun vielversprechende Ergebnisse.

Der PARP-Inhibitor Rucaparib ist in den USA bereits zugelassen für Patientinnen mit BRCA-mutierten Tumoren, die bereits mindestens zwei Chemotherapien erhalten haben. Die Zulassung basiert auf Phase-II-Daten, die nur Patientinnen mit Mutationen berücksichtigt hatten.

Jetzt präsentierte eine Studiengruppe die Daten der globalen Phase-III-Studie ARIEL3. Eingeschlossen waren 564 Patientinnen in 87 Zentren verteilt über elf Länder. Alle Teilnehmerinnen hatten auf die letzte (mindestens zweite) platinhaltige Chemotherapie mit wenigstens einer partiellen Remission angesprochen.

Nicht nur Patientinnen mitBRCA-Mutation profitieren

Die Patientinnen erhielten randomisiert im Verhältnis 2 : 1...

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