Nach dem Trauma: Nicht alles ist PTSD
Wenn ein Traumaopfer eine psychische Störung entwickelt, handelt es sich nicht automatisch um eine posttraumatische Belastungsstörung. Es gibt ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten, nach einem schwer belastenden Ereignis krank zu werden.
Das Wichtigste zu bipolaren Störungen
Die Symptome früh erkennen, die Patienten möglichst in vollständige Remission ohne subsyndromale Symptome bringen und das „normale“ Funktionsniveau wiederherstellen: Das ist das Ziel der Behandlung bipolarer Störungen. Wie es erreicht werden kann, erklärte Kollege Professor Dr....


Sexuelle Übergriffe endlich offen aufs Tapet bringen
Sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen in der Psychotherapie gelten nach wie vor als Tabu-Thema. Zwar hat die Missbrauchsrate seit den 1990er Jahren deutlich abgenommen – auf null ist sie jedoch noch lange nicht.
Botulinumtoxin gegen Depression
Die reversible Lähmung von Gesichtsmuskeln mit Botulinumtoxin, wie sie bislang ausschließlich zu kosmetischen Zwecken durchgeführt wird, kann möglicherweise depressiven Patienten helfen. Die zeigt eine kleine, aber gut kontrollierte Studie aus der Schweiz und Deutschland.


Einsamkeit begünstigt Wahn im Alter
Permanente Angst, Fremde oder Einbrecher in der Wohnung zu haben, die feste Überzeugung, vergiftet oder verstrahlt zu werden, oder das Gefühl, Insekten seien in oder unter der Haut – solche Wahnvorstellungen quälen nicht selten alte Menschen. Trigger sind die soziale Deprivation...
Die Depersonalisationsstörung wird zu selten erkannt
Patienten mit Depersonalisationssyndrom werden mit ihrem Problem häufig allein gelassen. Obwohl von einer Prävalenz von 1 % auszugehen ist, wird die Diagnose von Fachkollegen kaum und wenn doch, dann mit großer Verzögerung gestellt. Schwierig erscheint auch die Therapie ...

Off-label-Use von Neuroleptika: Sinnvoll oder doch gefährlich?
Off-label-Use ist in der Psychopharmakotherapie an der Tagesordnung: Da werden Medikamente nicht nur außerhalb ihrer zugelassenen Indikation verordnet, sondern auch in Dosierungen und Kombinationen, die nie in Studien geprüft, geschweige denn behördlich sanktioniert wurden.

Medikamenten-Kopfschmerz fordert Entzugstherapie
Ein Patient mit chronischen Kopfschmerzen oder Migräne klagt trotz Medikation über stärkste Beschwerden. Dahinter könnte auch ein übermäßiger Gebrauch von Medikamenten stecken. Das richtige Vorgehen in einem solchen Fall legt eine aktuelle Leitlinie dar.
Antihypertonika gegen die Depression?
Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) interessiert bisher vor allem Kardiologen und Nephrologen. Möglicherweise sollten ihm aber auch die Psychiater mehr Beachtung schenken, denn Rezeptoren dieses Systems finden sich im Gehirn. Sie werden mit Angst und Depression in...




