Für Patienten mit Schizophrenie: neues orales Atypikum zugelassen
Mit Paliperidon ER steht seit Kurzem ein neues orales Atypikum mit innovativer Galenik zur Verfügung. Studien zeigten, dass sich das Präparat durch einen raschen Wirkeintritt und eine starke Wirksamkeit auszeichnet. Auch in der Rezidivprophylaxe erwies sich die Substanz als...
Virale ZNS-Infektionen: unbedingt Erreger nachweisen
Virale Meningitiden haben in der Regel einen gutartigen Verlauf. Bei Enzephalitiden und Myelitiden hingegen ist die Prognose ungünstiger – ganz besonders, wenn sie als opportunistische Infektionen bei immunsupprimierten Patienten auftreten. In Mitteleuropa kann eine Vielzahl von...
Für Patienten mit zervikaler Dystonie: drei gut wirksame Botulinumtoxin-A-Präparate
Lange Zeit wurden Dystonien in die Schublade „Hysterie“ geschoben. Dass Dystonien mit einer Dysfunktion der Basalganglien, das heißt des dopaminergen Systems verbunden sind, steht heute außer Frage. Aber auch eine gestörte Fokussierung kortikaler neuronaler Aktivität scheint...
Belegt: Stroke-Unit zahlt sich aus
Für Patienten mit Insult sind drei wirksame Akuttherapien bekannt: die Thrombolyse, Acetylsalicylsäure (ASS) und die Stroke-Unit. Doch damit sie wirken können, müssen sie auch eingesetzt werden.
Patienten mit Zwangserkrankungen: eine neue medikamentöse Option
Für Patienten mit Zwangserkrankungen gibt es eine weitere therapeutische Option: Escitalopram ist in der Akut- und Langzeitbehandlung sowie in der Rezidivprophylaxe sehr wirksam. Dies belegen zwei Studien.
Schizophrenie hinterlässt Spuren
Wer unter Schizophrenie leidet und dabei auch Stimmen hört, weist häufig Unregelmäßigkeiten in Bereichen des Gehirns auf, die für Gehör und Gefühle verantwortlich sind. Spanische Forscher hoffen, die Erkrankung anhand solcher Merkmale besser diagnostizieren zu können.
Jedes elfte Kind ist computersüchtig
Erstmals sind vor allem Kinder und Jugendliche von einer Sucht betroffen. An PC und Konsole verbringen sie ganze Tage und Nächte – schulische Leistung, Beziehungen und Schlaf-Wach-Rhythmus gehen den Bach runter. Weltweit arbeiten Suchtforscher daran, geeignete Therapien gegen...
Bei Diabetikern auch die Depression behandeln!
Wenn Diabetiker unter einer Depression leiden, wird oft keine der beiden Krankheiten sachgerecht behandelt. Dabei bietet die Therapie hier besonders hohen Nutzen. Denn Antidepressiva senken zuckerbedingte Herz-Kreislauf-Risiken.
Fragen Sie nach Suizidgedanken!
Psychiater sind rar, besonders in ländlichen Gegenden. Nicht zuletzt darum obliegt es oft dem Hausarzt, depressive Patienten zu betreuen. Und das klappt am ehesten mit Offenheit – sogar beim Thema Selbstmord.


