Arznei direkt unters Schlüsselbein spritzen!
Ein schwerkranker Patient braucht dringend Medikamente, aber er kann weder Tabletten noch Flüssigkeit schlucken. Was tun? Infundieren Sie die Arznei doch subkutan, am besten unterhalb des Schlüsselbeins!
AOK zahlt Ärzten Rabattboni
Mit Zuzahlungsbefreiungen für die Patienten und umsatzabhängigen, extrabudgetären Vergütungen für die Ärzte schiebt die AOK Baden-Württemberg ihren Arzneimittel-Rabattvertrag 2007 mit elf Generikaherstellern für 43 häufig verordnete Wirkstoffe und Kombinationen an.
Apotheker loben: Die Ärzte haben rational verordnet
Zwangsrabatte und weniger Verordnungen haben dazu geführt, dass die GKV-Ausgaben für Arzneimittel 2006 im Vergleich zum Vorjahr nominal nur um 1,3 % auf 23,7 Mrd. Euro gewachsen sind. Gemessen an der allgemeinen Inflationsrate von 1,7 % sind die Ausgaben real gesunken.
Kassen sollen Arznei-Kosten managen
Im Arzneimarkt sollen mehr Rabattverträge zwischen Pharmaherstellern und Kassen zu einer wirtschaftlichen Versorgung beitragen. Für die Ärzte bedeutet dies, dass sie für vertragskonforme Verordnungen nicht mehr mit Richtgrößen oder dem Malus bedroht werden können.
Der lange Weg zum neuen Medikament
Von 5000 Wirkstoffkandidaten schafft es nur einer bis aufs Rezept: Wie Pharmaforscher arbeiten und welche Prüfsteine ein neues Arzneimittel bis zur Zulassung überwinden muss.
Kassen: Nächster Ausgabenschub ist bereits politisch programmiert
Die Arzneimittelausgaben in der GKV beliefen sich 2006 wahrscheinlich auf rund 25 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Anstieg um 400 Mio. Euro oder 1,6 %. Im neuen Jahr droht dagegen ein politisch programmierter Ausgabenschub von fast 10 %.
Was darf ein zusätzliches Lebensjahr kosten?
Mit der geplanten Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln beginnt die offene Rationierung medizinischer Leistungen, um Kosten zu senken. Die CDU/CSU-SPD-Koalition macht damit klar, dass die GKV künftig nicht mehr alles bezahlen wird, was nach ärztlicher Expertise Erfolg...
Keine Rezeptgebühr?
Praxisgebühr, Rezeptgebühr, 10 Euro pro Tag im Krankenhaus – die Liste der Zuzahlungen ist lang, aber: Es gibt einen Lichtblick. Seit Kurzem kann die Rezeptgebühr für bis zu einem Drittel der verordneten Medikamente entfallen. Das dahinterstehende...
Ärzte sollen Rabatt-Gehilfen der AOK werden
Das Bundeskartellamt ist nicht gegen die gemeinsame Ausschreibung von Arzneirabattverträgen durch die 16 AOKen vorgegangen. Es teilt allerdings Bedenken der Herstellerverbände zu den Folgen der AOK-Nachfragemacht.
1,6 Mio. Verordnungen bis Ende September
Immer mehr Pharmahersteller passen sich dem Arzneispargesetz an und haben ihre Medikamentenpreise deutlich gesenkt: Die Verordnung zuzahlungsbefreiter Arzneimittel schont somit nicht nur das „Selbstbeteiligungs-Budget“ von GKV-Patienten, sondern auch die Arzneimittel-Richtgröße...


