Experten zählen die Kalorien in Kugeln, Sahne und Toppings
Kein Schoko-Eis für Dicke
Medical Tribune Bericht
Ob dänischer oder italienischer Salon: Die Eissorten werden immer ausgefallener, die Arrangements optisch immer verführerischer. Da können einem Abspeckwilligen an einem schönen heißen Sommertag schon fast die Tränen kommen.
Doch in kleinen Mengen und bewusst genossen muss Eis nicht unbedingt als Kalorienbombe wirken, tröstet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Pressemitteilung. Wer allerdings auf Kombinationen wie Erdbeer-Käsekuchen, Cookies oder Praliné-Caramel steht, sollte sich umorientieren: Fruchteis ist leichter und gesünder. So belastet eine kleine Portion Vanille-Rahmeis mit Schokosoße und Sahne den Körper mit 420 Kalorien, ein Fruchteisbecher mit Sahne schlägt dagegen nur mit 260 Kalorien zu Buche.
Bei einem Konsum von im Mittel acht Litern im Jahr kann der Deutsche durch die Sortenwahl ordentlich Kalorien sparen. Während in einem Bällchen Schokoladeneis 170 Kalorien lauern, sind es im Zitronensorbet nur 90. Dazu macht es Sinn, statt drei nur zwei Bällchen zu ordern und auf Toppings wie Krokant und Zuckerperlen zu verzichten.
Diätspeiseeis: 85 Kalorien
Zitronensorbet: 90 Kalorien
Fruchteis: 105 Kalorien
Buttermilch- bzw. Joghurteis mit Früchten: 115 Kalorien
Milchspeiseeis (z.B. Erdbeer, Vanille): 150 Kalorien
Schwarzwälder Kirsch-Eis: 160 Kalorien
Bourbon-Vanille-Eis: 165 Kalorien
Milchspeiseeis (Schokolade): 170 Kalorien



