Schuppenflechte
Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronische Hautkrankheit, die meist schubweise verläuft und in der Regel im zweiten Lebensjahrzehnt oder nach dem 50. Lebensjahr zum ersten Mal auftritt. Sie ist wahrscheinlich erblich und tritt familiär gehäuft auf. Besonders häufig bricht die Schuppenflechte im Herbst oder Winter aus. Es kommt zu stark geröteten Hautflecken mit silbrig-weißen Schüppchen. Die betroffenen Stellen können von punktförmig bis handtellergroß sein und jucken in der Regel nicht. An den betroffenen Stellen kommt es zu einer überdurchschnittlich schnellen Hautzellenproduktion.
Folgende Körperteile sind besonders häufig betroffen:
Kniescheiben, Ellenbogen. | |
Bauchnabel, Kreuzbeinregion. | |
Kopfhaut. | |
Fingernägel (Grübchenbildung und Verfärbung). | |
Hände, Füße (oft mit schmerzhaften Rissen oder Bläschen). | |
In besonders schweren Fällen kann es auch zu starken Gelenkbeschwerden bis hin zur Deformierung kommen. |
Häufige Ursachen
Infektionskrankheiten (z.B. Grippe). | |
Bestimmte Medikamente (z.B. Malariamittel oder Betablocker). | |
Emotionale Belastung. | |
Sonnenbrand. | |
Hautverletzungen oder -reizungen. |
Was Sie tun können
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
Wann Sie zum Arzt müssen
- Beim ersten Verdacht auf Schuppenflechte.
Was Ihr Arzt tun kann
Sichern der Diagnose. | |
Verordnung von stärker wirksamen Psoriarispräparaten, z.B. Dithranol-Salben oder entzündungshemmende Salben. | |
Bei sehr starker Psoriasis ist eine Therapie mit Tabletten notwendig. Oft kommt eine Kombinationstherapie aus Tabletten und UV-Bestrahlung zum Einsatz. Quelle: www.meine-gesundheit.de, © by Medizinische Medien Informations GmbH, alle Rechte vorbehalten |



