Digitalisierung in der Diabetologie fördern – das Zukunftsboard Digitalisierung

Die Digitalisierung wird auch die zukünftige Diabetesversorgung maßgeblich beeinflussen. Doch es gibt Vorbehalte und Ängste sowie einen hohen Informationsbedarf. Mit dem Zukunftsboard Digitalisierung möchte die BERLIN-CHEMIE AG gemeinsam mit Experten dazu beitragen, den Digitalisierungsprozess in der Diabetologie aktiv voranzutreiben.

Das Zukunftsboard Digitalisierung (zd) versteht sich als Plattform zur Digitalisierung in der Diabetologie. Das zd will den Austausch und die Diskussion mit Experten fördern und Einschätzungen von Digitalisierungsprozessen in den verschiedenen Bereichen der Diabetologie geben. „Das zd will aufzeigen, welche Chancen und Nutzen die Digitalisierung den Diabetologen, Diabetes-Teams und Patienten bietet, aber auch, welche Risiken zu identifizieren sind“, beschreibt Michael Bollessen, BERLIN-CHEMIE AG. Das zd soll somit dazu beitragen, Wissenslücken zu schließen und mögliche Hürden auf dem Weg zur Digitalisierung abzubauen. Hierzu werden verschiedene Themen definiert und konkrete Beispiele für Digitalisierungsprozesse aufgezeigt.

Namhafte Experten als feste Mitglieder des Zukunftsboards

Das zd hat insgesamt acht Mitglieder und wird von Professor Dr. phil. Dipl. Psych. Bernhard Kulzer, Diabetes Zentrum Bad Mergentheim, Leiter der psychologischen Abteilung, Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Forschungsinstitutes der Diabetes- Akademie Bad Mergentheim, in Zusammenarbeit mit der BERLINCHEMIE AG konzipiert und geleitet. Weitere feste Mitglieder sind Professor Dr. rer. nat. Lutz Heinemann, Dr. Winfried Keuthage, Dr. Jens Kröger, Dr. Andreas Lueg, Dr. Hansjörg Mühlen, Lisa Schütte und Sabine Hochstadt.

Digitalisierung am konkreten Beispiel

Auf Einladung des zd berichten ausgewiesene Gast-Experten über konkrete Beispiele von Digitalisierung in der Diabetologie. Die Beispiele werden im Hinblick auf ihre zukünftige strategische Bedeutung diskutiert und bewertet. Das Board will hierbei Antworten auf Fragen finden wie:

  • In welche Richtung steuert die Digitalisierung und was gehört auf die Agenda?
  • Welche Prozesse/Strömungen sind relevant für die Zukunft und welche sind bereits heute von Bedeutung?
  • Wer sind die neuen „Player“? (z.B. globale Unternehmen, die nicht aus dem Gesundheitssektor kommen, die aber über riesige Datenmengen verfügen)

Und auch Antworten auf konkrete Fragen wie:

  1. Welche konkreten Technologien/Systeme/Apps sind relevant?
  2. Wer profitiert von der Digitalisierung?
  3. Welche Chancen bieten sie und welche Risiken bergen sie?
  4. Wie sind die Auswirkungen auf das Verhältnis von Arzt und Patient?
  5. Wie sicher sind sie und welche rechtlichen Fragen/Konsequenzen sind zu bedenken?
  6. Wie sind die Auswirkungen auf den Praxisalltag von Diabetologen, Diabetes-Teams und Patienten zu bewerten (kurz, mittelund langfristig in einem Zeitraum von 3, 5 oder 10 Jahren)?
  7. Wo liegt der Nutzen?

Erstes konkretes Beispiel ist die Telemedizin. Dr. Simone von Sengbusch vom Universitätsklinikum Schleswig- Holstein (UKSH) in Lübeck berichtet auf Einladung des zd über ihre Erfahrungen mit dem diabetologischen Telemedizin-Projekt, der „virtuellen Diabetesambulanz für Kinder und Jugendliche“ (ViDiKi).

Die Digitalisierung wird die zukünftige Diabetesversorgung maßgeblich beeinfl ussen, betont Dr. Stephan Silbermann, BERLIN-CHEMIE AG: „Wir sind davon überzeugt, dass die Digitalisierung neue Strategien zur Behandlung chronischer Erkrankungen ermöglichen wird.“ Das Unternehmen hat deshalb die Entscheidung getroffen, den Digitalisierungsprozess in der Medizin aktiv voranzutreiben, digitale Projekte mitzugestalten und für Ärzte und Patienten nutzbar machen.


Die Experten des zd

Prof. Dr. rer. nat. Lutz Heinemann

Dr. Hansjörg Mühlen

Dr. Jens Kröger

Dr. Winfried Keuthage

Prof. Dr. phil. Dipl. Psych. Bernhard Kulzer

Sabine Hochstadt

Dr. Andreas Lueg

Lisa Schütte

Fotos: © DDG/Bild: Deckbar, Ludwig Niethammer