Gastroösophageale Refluxkrankheit – Wenn PPI an ihre Grenzen stoßen

Prof. Dr. med.  Ahmed  Madisch

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Dieser CME-zertifizierte Vortrag beschreibt die Ursachen für das Versagen einer PPI-Therapie bei Reflux und zeigt alternative Therapiemöglichkeiten auf.

Mit der Einführung der Protonenpumpeninhibitoren (PPI) glaubte man, die säurebedingten Erkrankungen endgültig im Griff zu haben. Insbesondere zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit nahmen die PPI rasch einen Spitzenplatz bei den Leitlinienempfehlungen ein. Daran hat sich bis heute zwar nichts geändert, aber in den letzten Jahren wird der Einsatz der PPI zunehmend differenzierter gesehen.

Aus den kontrollierten Studien zur Therapieeffektivität der Protonenpumpeninhibitoren ergibt sich im Mittel eine Therapielücke von 30%. Bei jedem zweiten Patienten sind unter einer Behandlung mit PPI noch Refluxsymptome vorhanden, die von etwa jedem dritten Patienten als belästigend empfunden werden. Als Ursachen für ein Therapieversagen gelten zum Beispiel funktionelle Störungen, ein nicht-saurer Reflux oder ein Rest-Reflux, der aus einer Säuretasche (Acid Pocket) oberhalb des Mageninhalts nach der Nahrungsaufnahme zu Beschwerden führt.

Prof. Ahmed Madisch aus Hannover geht in seinem Vortrag ausführlich auf die möglichen Ursachen des PPI-Therapieversagens ein und beschreibt nicht nur differenzialdiagnostische Verfahren zur genauen Diagnose der Refluxkrankheit, sondern auch alternative Therapieszenarien, die von einer Kombinationstherapie mit Alginaten bis zum Einsatz einer elektrischen Stimulation des unteren Ösophagussphinkters reichen.

Fach- und Interessengebiete:
2 CME-Punkte
Leitung: Prof. Dr. med.  Ahmed  Madisch
Mit freundlicher Unterstützung von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Zertifiziert in: Deutschland
Zertifiziert nach Landesärztekammer Hessen
Zertifiziert bis: 13.05.2021
Teilnahme kostenlos
Veranstalter: Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH
Veranstaltungsnummer: 2760602020169490007
Bearbeitungszeit: 50 Minuten

Gemäß den Transparenzvorgaben der Bundesärztekammer und der Landesärztekammer Hessen informieren wir die Teilnehmer über unsere Partner und Sponsoren und legen deren finanzielle Unterstützung offen.

Diese Fortbildung wird von der Firma Reckitt Benckiser Deutschland GmbH mit 2.500 Euro für die Laufzeit von 12 Monaten unterstützt.

Prof. Dr. med. Ahmed Madisch erklärt, dass er in den letzten drei Jahren von folgenden Firmen finanzielle Unterstützung erhalten hat, die sich auf Vorträge, die Teilnahme an Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen bezieht:

Almirall Hermal GmbH
Allergan GmbH
Astellas Pharma GmbH
Dr. Falk Pharma GmbH
Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH
Norgine GmbH
OmniaMed Deutschland GmbH
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

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