Verdacht auf kardiale Amyloidose: Patienten finden und Indikation
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Die Transthyretin-Amyloidose gehört zu den seltenen Erkrankungen. Der gemischte Phänotyp dieser Erkrankung kann unter anderem auch eine diastolische Herzinsuffizienz (HFpEF) verursachen, die trotz erhaltener Pumpfunktion zu einer deutlich eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit führt. Die Patienten mit Verdacht auf eine Herzinsuffizienz werden meist zum Kardiologen überwiesen, der mit einer Echokardiografie die Diagnose einer kardialen Amyloidose bestätigen kann.
Eine wirksame Therapie der kardialen Amyloidose ist umso effektiver, je früher damit begonnen wird und sollte möglichst schon einsetzen, bevor die Herzinsuffizienz symptomatisch wird. Ein Ansatzpunkt ist die Fahndung nach einem Karpaltunnelsyndrom oder einer Spinalkanalstenose in der Patientendokumentation, die bei vielen Patienten mit einer Transthyretin-Amyloidose auftreten können und in der Routine der orthopädischen oder hausärztlichen Praxis meist nicht sofort mit der Diagnose einer Amyloidose verknüpft werden. Patienten mit einem oder beidseitigen Karpaltunnelsyndrom oder einer Spinalkanalstenose in der Anamnese sollten spätestens bei den ersten Symptomen einer Herzinsuffizienz im Hinblick auf eine kardiale Amyloidose zeitnah echokardiografisch untersucht werden
Dr. Martin Fedder ist Arzt und Medizinjournalist und moderiert diese Fortbildung mit Priv.-Doz. Dr. Jens Kreuz, Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie und Pneumologie aus Niebüll und Klaus-Peter Schaps, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Wilhelmshafen. Dr. Kreuz ist Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus Niebüll und Kalus-Peter Schaps ist als Hausarzt niedergelassen. Beide Experten präsentieren und diskutieren nicht nur Diagnostik und Therapie der kardialen Amyloidose, sondern gehen auch darauf ein, wie man Verdachtsfälle dieser seltenen Erkrankung mit Hilfe der Praxissoftware identifizieren kann.
Die Veranstaltung ist produkt- und dienstleistungsneutral. Gemäß den Transparenzvorgaben der Bundesärztekammer und der Landesärztekammer Hessen informieren wir die Teilnehmer über unsere Partner und Sponsoren und legen deren finanzielle Unterstützung offen.
Diese Fortbildung wird von der Firma Pfizer Deutschland GmbH mit 2.500 Euro für die Laufzeit von 12 Monaten unterstützt. Die Gesamtaufwendungen der Veranstaltung belaufen sich auf 2.000€.
Wissenschaftlicher Leiter und Referenten legen offen, dass sie in den letzten drei Jahren von folgenden Firmen und Organisationen finanzielle Unterstützung erhalten habe, die sich auf Vorträge, die Teilnahme an Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen bezieht:
Dr. med. Martin Fedder
Brickenkamp PR GmbH, CME-Verlag – Fachverlag für medizinische Fortbildung GmbH, Dr. Falk Pharma GmbH, Lyve GmbH, MedTriX GmbH, Neuraxpharm Arzneimittel GmbH, Pfizer Pharma GmbH
PD Dr. med. Jens Kreuz
Abbott GmbH, Berlin Chemie AG, Biotronik SE & Co. KG, Boehringer Ingelheim International GmbH, Boston Scientific Medizintechnik GmbH, GlaxoSmithKline GmbH, Grifols Deutschland GmbH, Löwenstein Medical SE & Co. KG, MedTriX GmbH, Medtronic GmbH, Novartis Deutschland GmbH, Pfizer Pharma GmbH, Roche Diagnostics GmbH, SJM Medical Inc., Sorin Medical Inc., Takeda Pharma GmbH
Klaus-Peter Schaps
AstraZeneca GmbH, Bristol Myers Squibb GmbH & Co. KGaA, Chiesi GmbH, GlaxoSmithKline GmbH, MedTriX GmbH, Pfizer Pharma GmbH, Novartis Deutschland GmbH
Die CME-Punkte werden über die Schnittstelle „EIV“ der Bundesärztekammer gemeldet. Die EFN-Nr. fragen wir im Registrierungsprozess bei den Ärzten ab.
Es wird eine Lernerfolgskontrolle durchgeführt deren Beantwortung die vorherige Teilnahme nebst Ansicht der Fortbildung von den teilnehmenden Ärzten voraus setzt.
Die Fortbildung findet auf einer neutralen Plattform, nämlich der Seite von Medical Tribune, statt.
Teilnahme
Über „Zur CME“ gelangen Sie zur CME-Online-Fortbildung.
Dabei kann es sich um eine Video-Fortbildung, einen Audio-Inhalt oder eine textbasierte Fortbildung handeln. Die Teilnahme an CME-Fortbildungen setzt einen Login voraus.
Wenn Sie Ihre EFN (Einheitliche Fortbildungsnummer) in Ihrem Nutzerprofil hinterlegt haben, werden die erworbenen Punkte automatisch an die Ärztekammer übermittelt.
Andernfalls haben Sie, nachdem Sie den Test bestanden haben, die Möglichkeit Ihre Teilnahmebescheinigung als PDF-Datei herunterzuladen. Diese Teilnahmebescheinigung müssen Sie ausdrucken, ihre Daten ergänzen und das Dokument selbst an die zuständige Ärztekammer senden.
Fachliche Rückfragen: mtd-veranstaltung@medtrix.group
Technischer Support: mtd-online@medtrix.group