VTE-Prophylaxe – Was bringt die neue S3-Leitlinie?
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Venöse Thromboembolien sind und bleiben ein relevantes Krankheitsbild in Klinik und Praxis. Eine Ursache sind die geringen stationären Liegezeiten nach operativen Eingriffen und die zunehmende Anzahl von älteren Patienten mit Komorbiditäten, die sich chirurgischen Eingriffen, wie zum Beispiel einem Gelenkersatz, unterziehen. Das individuelle VTE-Risiko setzt sich aus expositionellen und dispositionellen Faktoren zusammen, die bei der Risikoeinschätzung berücksichtigt werden sollen.
Fast alle venösen Thromboembolien treten innerhalb von 4 Wochen nach einem operativen Eingriff auf. Neben Basismaßnahmen und physikalischen Methoden ist eine medikamentöse Antikoagulation Standard bei der VTE-Prophylaxe. Niedermolekulare Heparine haben den Vorteil, dass sie bei einer eingeschränkten Nierenfunktion ein geringeres Kumulationsrisiko haben. Direkte orale Antikoagulanzien sind zur VTE-Prophylaxe nach wie vor nur nach Knie- oder Hüftgelenksersatz zugelassen.
Dr. Katharina Sima, Ärztin in Weiterbildung aus Hildesheim, moderiert diese Fortbildung mit Prof. Hanno Riess, Seniorprofessor an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Prof. Riess ist der Koordinator der neuen S3-Leitlinie und fasst in dieser sehr interessanten und praxisrelevanten Fortbildung den aktuellen Kenntnisstand zur Prophylaxe der venösen Thromboembolie zusammen. In der Diskussion beantwortet er zahlreiche Fragen von Fortbildungsteilnehmer:innen vor dem Hintergrund seiner langjährigen klinischen Erfahrung.
Die Veranstaltung ist produkt- und dienstleistungsneutral. Gemäß den Transparenzvorgaben der Bundesärztekammer und der Landesärztekammer Hessen informieren wir die Teilnehmer über unsere Partner und Sponsoren und legen deren finanzielle Unterstützung offen.
Diese Fortbildung wird von der Firma Mylan Germany GmbH (A Viatris Company) mit 2.500 Euro für die Laufzeit von 12 Monaten unterstützt. Die Gesamtaufwendungen der Veranstaltung belaufen sich auf 2.000€.
Wissenschaftliche Leiterin und Referent legen offen, dass sie in den letzten drei Jahren von folgenden Firmen und Organisationen finanzielle Unterstützung erhalten haben, die sich auf Vorträge, die Teilnahme an Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen bezieht:
Dr. med. Katharina Sima
Fortbildungskolleg – Gesellschaft für med. Fortbildung mbH, MedTriX GmbH
Prof. Dr. med. Hanno Riess
Bayer Vital GmbH, Boehringer Ingelheim International GmbH, Bristol Myers Squibb GmbH & Co. KGaA, Daiichi-Sankyo Deutschland GmbH, LEO Pharma GmbH, MedTriX GmbH, Pfizer Pharma GmbH, Mylan Germany GmbH
Die CME-Punkte werden über die Schnittstelle „EIV“ der Bundesärztekammer gemeldet. Die EFN-Nr. fragen wir im Registrierungsprozess bei den Ärzten ab.
Es wird eine Lernerfolgskontrolle durchgeführt deren Beantwortung die vorherige Teilnahme nebst Ansicht der Fortbildung von den teilnehmenden Ärzten voraus setzt.
Die Fortbildung findet auf einer neutralen Plattform, nämlich der Seite von Medical Tribune, statt.
Teilnahme
Über „Zur CME“ gelangen Sie zur CME-Online-Fortbildung.
Dabei kann es sich um eine Video-Fortbildung, einen Audio-Inhalt oder eine textbasierte Fortbildung handeln. Die Teilnahme an CME-Fortbildungen setzt einen Login voraus.
Wenn Sie Ihre EFN (Einheitliche Fortbildungsnummer) in Ihrem Nutzerprofil hinterlegt haben, werden die erworbenen Punkte automatisch an die Ärztekammer übermittelt.
Andernfalls haben Sie, nachdem Sie den Test bestanden haben, die Möglichkeit Ihre Teilnahmebescheinigung als PDF-Datei herunterzuladen. Diese Teilnahmebescheinigung müssen Sie ausdrucken, ihre Daten ergänzen und das Dokument selbst an die zuständige Ärztekammer senden.
Fachliche Rückfragen: mtd-veranstaltung@medtrix.group
Technischer Support: mtd-online@medtrix.group