Tödliche Luftembolie aus dem Darm

Autor: AW, online first

Ein geplatztes Divertikel im Darm wurde einem 67-Jährigen zum Verhängnis. Die Luftembolie schoß bis ins Gehirn. Doch wie konnte das tödliche Gas aus dem Darm dort überhaupt hingelangen?

Schon seit Jahren hatte der Mann eine ausgeprägte Kolondivertikulose, nun war er wegen eines Magenkarzinoms gastrektomiert worden. Sechs Wochen nach der Operation klagte er über Unterbauchschmerzen. Schon seit Tagen hatte er Temperaturen bis 39 °C.

Nun entwickelte sich innerhalb weniger Stunden das klinische Bild eines Schlaganfalls mit Lähmung des linken Arms und Beins, Bewusstlosigkeit und lichtstarren Pupillen. Das Schädel-CT ergab eine Luftembolie der rechten A. cerebri media. In der Abdomen-Röntgenaufnahme fiel freie Luft auf. Bei der Not-Laparotomie fanden die Chirurgen eine frei perforierte Sigmadivertikulitis mit kotiger Peritonitis der gesam­ten Bauchhöhle und subphrenischem Abszess...

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