Lavendelöl als Alternative bei subsyndromalen Ängsten

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

Lavendelöl kann als gute Alternative besonders für ältere Patienten gelten, die neben der vermehrten Ängstlichkeit mit vielen anderen Erkrankungen kämpfen. Lavendelöl kann als gute Alternative besonders für ältere Patienten gelten, die neben der vermehrten Ängstlichkeit mit vielen anderen Erkrankungen kämpfen. © Pixabay

Manchmal begegnen Hausärzte Patienten, die die Vollkriterien einer Angststörung nicht erfüllen. Solche „subsyndromalen“ Erkrankungen treten häufig bei Älteren auf, die bereits mit einer Vielzahl von Beschwerden zu kämpfen haben. In diesen Fällen lohnt sich ein Therapieversuch mit pflanzlichen Präparaten.

Nach Depressionen sind Angst­erkrankungen die zweithäufigsten psychischen Erkrankungen in deutschen Allgemeinarztpraxen. So beträgt die 12-Monatsprävalenz von Frauen zwischen 18 und 65 Jahren fast 20 %, wobei isolierte spezifische Phobien (F40.2) den Löwenanteil ausmachen. Meist fühlen sich Patienten dadurch relativ wenig belastet, da sich die angstauslösenden Stimuli (z.B. Spinnen, Schlangen oder große Höhen) im Alltag oft gut vermeiden lassen, sagte Professor Dr. Matthias W. Riepe von der Sektion Gerontopsychiatrie am Universitätsklinikum Ulm. Problematischer können Agoraphobie (F40.0) und soziale Phobien (F40.1) sein, die häufig weitreichende Folgen nach sich ziehen.

Bei einer Panikstö...

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