90 Prozent lassen sich gut behandeln!

Autor: MW; Vorab-Meldung der Printredaktion

Schätzungsweise 9 % aller älteren Männer leiden unter unwillkürlichem Harnabgang. Oft wird das Problem schamhaft verschwiegen, doch dann verpassen die Herren eine große Chance. In 90 % der Fälle kann man die Harninkontinenz nämlich heilen oder zumindest bessern.

Im Gegensatz zur Frau gibt es zur Harninkontinenz des Mannes nur sehr wenig Daten, schreibt Dr. FLAVIO STOFFEL von der Urologischen Universitätsklinik Basel im "Schweizer Medizinischen Forum". Man weiß jedoch, dass Männer im Gegensatz zu Frauen viel häufiger eine Urge- bzw. Dranginkontinenz aufweisen. Dabei kommt es zu einem plötzlichen starken Bedürfnis, Wasser zu lassen, was dann zu einem unwillkürlichen Urinverlust führt. Häufigste Ursachen sind eine überaktive Blase und infravesikale Hindernisse wie benigne Prostatahypertrophie, Prostatakarzinom, Blasenhalseinengung oder Urethrastrikturen. Neben neurogenen oder idiopathischen Formen können auch mal Blasentumoren bzw. x96steine oder eine...

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