Ab wann soll behandelt werden?

Autor: Professor Dr. Hartmut Link, Chefarzt Innere Klinik I, Westpfalzklinikum Kaiserslautern

Herr Professor Link, ab

 

welchem Hb-Wert würden

 

Sie von der Arbeitsgruppe Supportivmaßnahmen

 

der Deutschen

 

Krebsgesellschaft bei einem

 

Patienten mit tumorassoziiertem

 

chronischem Fatigue-Syndrom

 

eine antianämische Therapie

 

empfehlen?

Prof. Link: Die Indikation zur Therapie

stelle ich nie anhand des Hb-Wertes allein, sondern orientiere sie

immer auch am individuellen Beschwerdebild.

Einen Krebspatienten,

der sich mit einem Hb von 11 g/dl wohl fühlt und der aktiv ist, muss

man nicht behandeln. Werden dagegen

typische Fatigue-Symptome

angegeben, ist er ein Kandidat für

die Erythropoetin-Therapie. Es sei

denn, der Hb-Wert liegt unter 9 g/dl. Dann würde ich zunächst eine

Bluttransfusion geben, um die akuten

Beschwerden rasch zu lindern

und dann mit Erythropoetin behandeln,

damit der Hb-Wert nicht

wieder absackt.

In der Praxis erhalten nur sehr

wenige Patienten Erythropoetin.

Woran liegt das?

Prof. Link: Vielen Patienten...

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