Abhängige konsumierten 67 % weniger Alkohol

Autor: Maria Weiß; Foto: thinkstock

Völliger Verzicht auf Alkohol ist für Abhängige nicht immer das vorrangige Ziel. Vielen ist schon geholfen, wenn sie den Konsum deutlich reduzieren können. Das lässt sich mit medikamentöser Unterstützung oft gut erreichen.

Die Angst, als willensschwacher Alkoholiker abgestempelt zu werden, führt dazu, dass Hilfe gar nicht oder erst sehr spät in Anspruch genommen wird, sagte Privatdozent Dr. Georg Schomerus, Psychiater am Helios-Hanseklinikum Stralsund. Zudem steckt dieses Stigmatisierung auch in den Köpfen der Betroffenen. So fällt es besonders schwer, sich selbst die Abhängigkeit einzugestehen. So kommt es zu sozialem Rückzug und Depression.

Nach einer Untersuchung hält nur die die Hälfte der Bevölkerung Alkoholabhängigkeit für eine behandlungsbedürftige Erkrankung und etwa 80 % sind der Meinung, Alkoholiker seien irgendwie selbst schuld an ihrem Zustand. Die Konsequenz: Über die Hälfte der Befragten würde...

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