Ablation bei Tachyarrhythmien ist auf dem Vormarsch

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Beim Wolf-Parkinson-White-Syndrom kommt es zum „Kurzschluss“ zwischen Vorhöfen und Kammern. Beim Wolf-Parkinson-White-Syndrom kommt es zum „Kurzschluss“ zwischen Vorhöfen und Kammern. © wikimedia/CardioNetworks

Immer mehr Ablationen und immer seltener Antiarrhythmika. In diese Richtung entwickelte sich die Therapie von kardialen Tachyarrhythmien in den letzten Jahren. Dennoch spielen die Medikamente weiterhin eine Rolle, insbesondere Betablocker.

Die Ablation fokaler Tachykardien ist in den letzten Jahren sehr viel effektiver geworden, da sich die Arrhythmie-Foci in der elektrophysiologischen Untersuchung heute 3D-anatomisch sehr exakt lokalisieren lassen. Neben der fokalen atrialen Tachykardie gilt auch eine supraventrikuläre Extrasystolie als behandlungsbedürftig, wenn sehr viele Extrasystolen auftreten (> 10–20 %) oder der Patient Palpitationen hat.

Wer den Herzpatienten nicht gleich zur Ablation schicken möchte, kann eine medikamentöse Suppression versuchen. Dazu werden die gleichen Medikamente eingesetzt wie beim Vorhofflimmern, also Betablocker, Flecainid/Propafenon und Amiodaron. Betablocker helfen bei fokalen atrialen...

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