ADHS - „Wilde“ Vorschulkinder nicht gleich krank stempeln!

Autor: Dr. Angelika Bischoff Foto: thinkstock

„Hat mein Sohn ADHS?“ Schon bei Vorschulkindern vermuten manche Eltern die Störung und schnell wird das unerwünschte kindliche Verhalten mit einem Krankheitsetikett versehen. Achten Sie deshalb bei der Diagnostik nicht nur auf das Kind, sondern auch auf das Umfeld!

In Deutschland sollen 3,3 % der Kinder zwischen zwei und fünf Jahren von einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)  betroffen sein. Neue Daten sprechen dafür, dass der Unaufmerksamkeitstyp im Vorschulalter kaum vorkommt, sondern die Kombination aus Überaktivität und Impulsivität vorherrscht.

Dies kann aber auch ein falscher Eindruck sein, da Aufmerksamkeitsleistungen im Vorschulalter eigentlich kaum gefordert sind und somit ein Defizit weniger auffällt, argumentierte Dr. Andreas Oberle vom Klinikum Stuttgart.

Bei Verdacht auf ADHS immer auch Gehör und Sehkraft prüfen!

Voraussetzung für eine differenzierte Diagnostik der ADHS sind klinische Erfahrung, genügend Zeit, eine...

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