Ältere Patienten: Stiefkinder der MS-Forschung

Medizin und Markt Autor: Maria Fett

Für die Behandlung älterer MS-Patienten hat man nur sehr wenig Daten. Für die Behandlung älterer MS-Patienten hat man nur sehr wenig Daten. © iStock/Stadtratte

Symptome und Verlauf der Multiplen Sklerose verändern sich mit dem Alter. In den meisten Zulassungsstudien werden Betroffene jenseits der 50 Jahre jedoch ausgeschlossen, sodass nur wenig über die MS-Pathophysiologie im höheren Lebensalter bekannt ist.

Verständlich, dass sich das Gros der MS-Forschung auf die jungen Patientinnen im gebärfähigen Alter konzentriert. Sind sie es doch, mit denen es Neurologen am häufigsten zu tun bekommen. Für die Behandlung älterer Patienten mit Multipler Sklerose hat man dagegen nur sehr wenig Daten, auf die man sich stützen kann, bedauerte Professor Dr. Mathias Mäurer vom Juliusspital am Klinikum Würzburg Mitte. Dies liegt nach seiner Einschätzung vor allem daran, dass „50“ als eine Art virtuelle Altersgrenze in den meisten Zulassungsstudien gesetzt wird.

Auch die Pathophysiologie der MS verändert sich

Bekannt ist, dass es im höheren Alter zur sog. Immunoseneszenz kommt. Die Kapazität, eine adäquate...

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