Ärzte brauchen schon wieder neue Lesegeräte!

Autor: KS

Wer soeben sein mobiles Chipkarten-Lesegerät

 

auf KBV-Geheiß ausgetauscht hat, darf schon mal Geld für die nächsten Lesegeräte zurücklegen: Zum 1.1.2004 sollte jede Praxis möglichst ein Gerät haben, das auch Scheck- und Kreditkarten liest, um die 10 € Eintritt unbar kassieren zu können. Und zum 1.1.2006 müssen alle Lesegeräte, ob stationär oder mobil, ausgewechselt werden, weil dann Ulla Schmidts Vorzeigeprojekt, die elektronische Gesundheitskarte, eingeführt wird.

Technisch wäre Telematik im Gesundheitswesen schon seit gut zehn Jahren machbar, aber de facto herrscht babylonische Sprachverwirrung: Kein System kann mit dem anderen kommunizieren. Es gibt zahllose Insellösungen, aber wenn die Daten benötigt werden, sind sie nicht abgreifbar. Mit der Gesundheitskarte will das Bundesgesundheitsministerium Druck auf die Anbieter ausüben, Software und Schnittstellen anzupassen, damit die Daten transferiert und weiterverarbeitet werden können. Eine Praxissoftware, die das nicht leistet, hat dann keine Marktchancen mehr.

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Die neue e-Gesundheitskarte wird wie die bisherige Chipkarte Verwaltungsangaben zum...

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