Ärzte sollen Chroniker "verpetzen"

Autor: khb

Entgegen den ursprünglichen Intentionen von CDU/CSU sollen aus dem GKV-Leistungskatalog nicht große Ausgabenblöcke – etwa die Behandlungskosten nach Privatunfällen – herausgeschnitten werden. Es sind sogar einige neue Leistungen vorgesehen, andererseits aber auch kleinere Kürzungen und Änderungen bei den Zuzahlungen.

Leistungseinschränkungen bzw. Zuzahlungserhöhungen sind nach den „Eckpunkten“ bei Fahrtkosten und bei der 1%-Überforderungsklausel für chronisch Kranke geplant. Um den „überproportionalen Anstieg bei Fahrtkosten zu kompensieren, werden Ausgabeabschläge in Höhe von 3 % vorgenommen“. Das soll auch für Rettungsfahrten gelten.

Die Zuzahlungsbefreiung für Chroniker jenseits von 1 % des Bruttohaushaltseinkommens will die Koalition noch im laufenden Jahr „hinsichtlich ihrer Steuerungswirkung“ evaluieren und überprüfen – „insbesondere bei der Praxisgebühr“. Zweitens sollen solche chronisch Kranke nicht mehr in den Genuss der 1%igen Überforderungsklausel kommen, „die bei einer adäquaten Therapie nicht...

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