Ärzte sollen spezifischer verordnen

Autor: dn

Obwohl in den letzten Jahren mehrere wirksame Medikamente zur Behandlung demenzkranker Patienten zugelassen wurden, bleibt der Behandlungsfortschritt gering. Denn die von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) empfohlenen spezifisch wirksamen Antidementiva werden nur bei 10 bis 20 % der Alzheimer-Patienten eingesetzt.

Dass die politischen Rahmenbedingungen die Verordnung innovativer Arzneimittel bei Demenz weiter deutlich limitieren, werteten Experten auf dem "Zukunftsforum Demenz" der Firma Merz im hessischen Oberursel kritisch. Denn die Möglichkeiten, das klinische Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern, seien mit den modernen Antidementiva so ausgeprägt, dass ein Behandlungsversuch unbedingt gerechtfertigt sei, betonte Dr. Johannes F. Hallauer vom Institut für Gesundheitssystemforschung des Klinikums Charité, Berlin.

Heute wird mit 45 % der größte Teil des Gesamtverordnungsvolumens bei Demenz für Antipsychotika aufgewendet, 15 % werden für Antidepressiva ausgegeben, 7 % für Tranquilizer (Index der...

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