Ärzte versinken im Bürokratie-Sumpf

Autor: REI

Mit dem oft beschworenen Bürokratieabbau in Praxis und Klinik ist es nicht weit her. Im Gegenteil. Doch wie Sisyphos nehmen Ärzte in Praxen, KVen und Ärztekammern erneut einen Anlauf.

In Mittelfranken will eine Initiative von 263 Hausärzten die „erdrückende Bürokratie und Reglementierung in den Arztpraxen“ über Zeitungen publik machen und mit Hilfe von Politikern und Standesvertretern mildern; der Bayerische Hausärztetag signalisierte einstimmig Unterstützung. Das Einziehen der Praxisgebühr, die DMP-Dokumentation, die unterschiedlichen Inhalte und Abrechnungsmodalitäten bei der Integrationsversorgung (Barmer, AOK), die detaillierte ICD-Verschlüsselung und das zunehmende Formularwesen absorbierten enorme Arbeitskraft und Energie, klagt Dr. Klaus Wicke.

"Angst vor "nutzloser Statistik"
Der Allgemeinarzt aus Neuendettelsau schüttelt den Kopf, wenn er einem Patienten einen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.