Ärzte wieder mal am Pranger

Autor: REI

„Die gebetsmühlenartig jährlich wiederkehrenden Vorwürfe sind so durchsichtig wie haltlos“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Henning Fahrenkamp, die von Bundesgesundheitsministerium und Gmünder Ersatzkasse (GEK) beklagte Mrd.-Verschwendung bei der Arzneiverordnung.

Der aktuelle Preiskampf auf dem Generikamarkt wegen des Arzneispargesetzes AVWG zeige, dass sich die Hersteller in einem Verdrängungswettbewerb befänden, der langfristig zu monopolistischen Strukturen führe, so Fahrenkamp. „Von einer vorsätzlichen Verschwendung von Versichertengeldern durch die Ärzte zu reden ist äußerst unseriös“, reagierte Schleswig-Holsteins KV-Vize Ralf W. Büchner auf die Präsentation des GEK-Arzneimittel-Reports 2006 in Berlin. Diesem fehle eine wissenschaftlich fundierte Basis, er stelle „lediglich unbewiesene Behauptungen in den Raum“.

GEK-Report: Oft zu viele Arzneimittel für Senioren

Die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk hatte den Ärzten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.