Ärzteverbände sehen Übertragung heilkundlicher Leistungen skeptisch

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Thinkstock

Ärzteverbände laufen Sturm gegen die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossene Richtlinie zur Heilkundeübertragung im Rahmen von Modellvorhaben.

„Wir sind mit der Richtlinie nicht nur unzufrieden, wir sind gegen sie, so, wie sie formuliert ist“, erklärte Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI), in Berlin. Er ver­stehe nicht, warum der unpartei­ische G-BA-Vorsitzende Dr. Rainer Hess euphorisch von einem Durchbruch spreche, wenn doch die ganze Sache „nicht richtig durchdacht“ sei. Dr. Wesiack kündigte an, dass der BDI in einem gemeinsamen Brief mit dem Berufsverband der Urologen beim Bundesgesundheitsminis­terium gegen die Richtlinie intervenieren wird. Er fordert auch andere Berufsverbände auf, ihren Protest entsprechend zu äußern.

Mehr Kompetenzen für qualifizierte Pflegekräfte

Der BDI...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.