Ärztinnen stechen 
Ärzte aus

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Würden männliche Ärzte genauso gut behandeln wie ihre weiblichen Kolleginnen, käme es zu weniger Todesfällen. © fotolia/WavebreakMediaMicro

Ärztinnen behandeln Patienten besser als ihre männlichen Kollegen. Dieser Unterschied macht sich mittlerweile sogar in harten klinischen Endpunkten bemerkbar. Von Frauen therapierte ältere Patienten haben eine geringere 30-Tage-Mortalität, so das Ergebnis einer großen US-Studie.

Ärztinnen orientieren sich in der Behandlung stärker an Leitlinien als ihre männlichen Kollegen. Auch bei der psychosozialen Kompetenz im Gespräch mit Patienten und bei der Lösung komplexer Therapie-Situationen schneiden sie oftmals besser ab als ihre männlichen Kollegen. Dass sich diese Unterschiede in der Behandlungsqualität niederschlagen, ist in Studien dokumentiert.

Nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Zahl von Ärztinnen macht sich dieser Unterschied jetzt auch statistisch im Therapieergebnis von großen Patientenkollektiven bemerkbar, schreiben Public Health-Forscher von der Harvard-Universität in Boston. In ihrer Querschnittstudie hatten sie die 30-Tage-Mortalität und die...

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