Aktionsplan für Asthmapatienten!

Mit einer guten Patientenschulung könnten Hospitalisationen um rund 40% und Notfallkonsultationen um 20% gesenkt werden. Reine Wissensvermittlung hat allerdings zu wenig Einfluss auf das Verhalten des Patienten, betont Frau Dr. C. Steurer-Stey, Oberärztin an der Medizinischen Poliklinik des Züricher Universitätsspitals. Sie nennt es ein "Asthma-Paradox", dass trotz enormem Wissenszuwachs und guten Medikamenten viele Asthmapatienten ungenügend behandelt sind.

In einer europäischen Studie hatten 30% der Patienten eine Notfallkonsultation im letzten Jahr, 63% waren in ihrer Aktivität eingeschränkt, 46% litten tagsüber und 30% nachts an Symptomen. 50% hatten nie eine Lungenfunktion, 30% keinen Peakflowmeter und 20% keinen geschriebenen Aktionsplan.

Beobachten - Einschätzen - Interpretieren

Bei einer effizienten Patientenschulung muss der Patient die Verschlechterung erkennen, interpretieren und - das ist eben besonders wichtig - reagieren. Bei Asthma reicht es oft nicht, auf die Zunahme der Symptome zu achten, eine langsame Verschlechterung wird häufig nicht wahrgenommen. Zuverlässiger ist die Messung des Peakflows. "Doch kein Patient wird monatelang...

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