Akutes Koronarsyndrom - wann welcher Plättchenhemmer?

Autor: Dr. Wiebke Kathmann

Die Zeiten der „One-fits-all“-Plättchenhemmung sind vorbei. Wie werden Thrombozytenaggregationshemmer beim akuten Koronarsyndrom differenziert eingesetzt?

Welcher Thrombozytenaggregationshemmer (TAH) nach einem akuten Koronarereignis (ACS) zusätzlich zu ASS gegeben werden sollte, erläuterte Professor Dr. Sigmund Silber aus München.  Beim ACS ohne ST-Streckenhebung
(NSTEMI), bei dem zunächst konservativ behandelt werden soll, ist nach Angaben des Kardiologen Clopidogrel die erste Wahl, wenn der Patient früher Hirnblutungen erlitten hatte und/oder eine mäßige Leberfunktionsstörung aufweist. Bei ACS-Patienten ohne Hirnblutung und bei normaler Leberfunktion rät Prof. Silber dagegen zu Ticagrelor.

Vor PCI nach TIA oder Schlaganfall fahnden


Ist eine PCI geplant, muss zunächst geklärt werden, ob der Patient in der Vorgeschichte einen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.