Alarmierend: Bericht der WHO

Autor: AFP

Unterernährung und Kindersterblichkeit sind in den ärmsten Ländern Afrikas und Asiens trotz internationaler Bemühungen weiter auf dem Vormarsch. In einem alarmierenden Bericht wies die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) am 22. August darauf hin, dass die "bedürftigsten Länder bei der Gesundheit weiter an Boden verlören".

Die Millenniumsziele der UNO, als deren oberstes die Halbierung der Zahl der Hungernden in der Welt bis 2015 ausgegeben wurde, könnten nach derzeitigen Stand nicht mehr eingehalten werden, erklärte WHO-Direktor Lee Jong Wook.

Zwischen 1990 und 2002 sei die Zahl der unterernährten Menschen in den Regionen südlich der Sahara um 34 Millionen gestiegen, in Südasien waren es demnach 15 Millionen mehr. Die Zahl der untergewichtigen Kinder unter fünf Jahren sei im selben Zeitraum in Ost-, Südost- und Südasien von sechs auf neun Prozent gestiegen; in Afrika treffe dies nach wie vor auf etwa 32 Prozent der Kleinkinder zu. In Südasien sei mehr als die Hälfte aller Kinder unterernährt. Trotz des Ziels,...

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