Albumin-Dialyse verhindert Lebertod

Autor: MW/CG

Ob Pilze die Leber akut vergiftet haben, oder ein chronisch krankes Organ plötzlich komplett streikt; ob Wartezeit bis zur Transplantation oder bis zur Erholung überbrückt werden soll: Mit einem neuen Verfahren lassen sich Lebergifte noch besser als bisher aus dem Blut waschen.

Haben Alkohol, Viren, Cholestase, Medikamente oder Vergiftungen eine Leber so geschädigt, dass sie ihre Entgiftungsfunktion nicht mehr wahrnimmt, kommt es zur Intoxikation mit leberpflichtigen Metaboliten. Bisherige Eliminationsverfahren wie Dialyse, Hämoperfusion oder Plasmapherese bargen diverse Probleme. Stark proteingebundene Substanzen wie Gallensäuren, Bilirubin oder endogene Benzodiazepine, ließen sich z.B. durch konventionelle Dialyse nicht aus dem Blut entfernen, berichtet Dr. Steffen Mitzner von der Universität Rostock bei einem Pressegespräch.

Proteine fangen Gift ab

Mit dem MARS (Molecular Adsorbent Recirculating System)-Verfahren kann man nun auch an Albumin gebundene Stoffe...

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