Alkoholentzug beim Hausarzt: Ist das nur verschwendete Zeit?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia, Yvonne Weis

Würden Sie sich die Aufgabe ans Bein binden, einen Alkoholkranken ambulant trocken zu bekommen? Ein niedergelassener Kollege aus Oldenburg schilderte sein erfolgreiches Entzugskonzept.

Herr Meyer ist 45 Jahre alt, verheiratet seit 20 Jahren und hat zwei Kinder im Teenageralter. Seit seinem Realschulabschluss arbeitet er Schicht in einem metallverarbeitenden Unternehmen und hat ein Eigenheim, das er allerdings noch abbezahlen muss. Seinen Stress dämpft er mit drei bis vier Flaschen Bier und „einigen Kurzen“ am Tag. Jetzt kommt er zum Gesundheitscheck, sitzt vor Ihnen – rotgesichtig, leicht übergewichtig.

Sätze, die Ihnen die Tür öffnen

Der Blutdruck ist zu hoch, dagegen nimmt Herr M. einen ACE-Hemmer und ein Diuretikum. Sie wissen, dass der Mann zu viel trinkt. Aber Sie wissen auch, dass Sie ein Fass aufmachen, wenn Sie das jetzt ansprechen – dann reichen die zehn Minuten...

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