Allergieprävention von Anfang an - Was Geburtsmodus, Schnuller, Beikost und Haustiere bewirken

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Früh "suspekte" Lebensmittel füttern und das Kind in Kontakt mit Tieren und Keimen kommen lassen! © thinkstock

Vielfalt, so lautet offenbar das Zauberwort , wenn es um die Prävention von Allergien geht: Vielfalt beim Essen, bei der tierischen Umgebung und der Keimexposition. Der wichtige Erregerkontakt beginnt bereits mit der vaginalen Geburt und findet u.a. im abgeleckten Schnuller seine Fortsetzung.

Ob ein Kind an Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis erkrankt, hängt hauptsächlich mit seiner genetischen Disposition zusammen. Kinder unter zwei Jahren mit einem Atopiker-Elternteil haben ein Risiko von 20,6 %, selbst an einer Allergie zu erkranken. Sind beide Elternteile betroffen, steigt es sogar auf 32 %. Die meisten Allergie-Kinder kommen jedoch aus Nichtatopiker-Familien, erklärte Professor Dr. Torsten Schäfer, niedergelassener Dermatologe aus Immenstadt im Allgäu.

Stillen schützt offenbar nicht

Was man nach aktuellem Wissensstand tun kann, um die Manifes­tation einer Allergie möglichst zu verhindern, findet man in der aktuellen S3-Leitline der Deutschen Gesellschaft für...

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