Allopurinol einschleichend dosieren!

Autor: Dr. med. Stefanie Kronenberger, Foto: thinkstock

In der Gichttherapie stellt die Allopurinol-Hypersensitivität eine seltene, aber potenziell sehr gefährliche Komplikation dar. Mit einschleichender Dosierung des Medikaments lässt sich das Risiko deutlich mindern.

Mit einer Allopurinol-Hypersensitivität muss man bei etwa 2 % der Patienten, die dieses Medikament einnehmen, rechnen. Als typische Symptome imponieren Exanthem, Vaskulitis, Eosinophilie, Knochenmarksuppression und erhöhte Leber- beziehungsweise Nierenwerte.


Zwar sind diese Erscheinungen meist nur leicht ausgeprägt und reversibel. In einzelnen Fällen kann es aber zu schweren Verläufen mit Todesfällen kommen. Meist beobachtete man dabei eine kutane Manifestation in Form der toxisch epidermalen Nekrolyse, dem sog. Lyell-Syndrom, erklärte Professor Dr. Bernhard Manger von der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg.

Allopurinol-Hypersensitivität kann das Lyell-Syndrom verursachen

In einer...

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