Alopeziebehandlung bei Kindern sorgsam abwägen

Autor: Dr. Susanne Gallus

Die Haare wachsen innerhalb eines Jahres oft spontan nach. Die Haare wachsen innerhalb eines Jahres oft spontan nach. © iStock/Ilya Burdun

Haarlose Areale auf Kinderköpfen bringen nicht nur die Patienten selbst, sondern auch deren Eltern zum Verzweifeln. Bevor diese zu unnötigen Therapien greifen, klären Sie sie am besten ausführlich über die ungefährliche Erkrankung auf.

Um die Alopecia areata zu diagnostizieren, reicht meist ein Blick aufs Patientenhaupt. Dort fehlen Hinweise auf entzündliche Veränderungen. Da es sich um eine sogenannte nicht-vernarbende Variante der Erkrankung handelt, lassen sich unter dem Dermatoskop erhaltene Haarfollikel erkennen, z.T. mit schwarzen Rückständen oder Keratinablagerungen in den Follikelostien (Kadaverhaare oder „yellow dots“). Manchmal bleiben auch kleine, nur weniger Millimeter lange Haare erhalten, die sich zum Follikel hin verjüngen und aufgesplitterte freie Enden haben. Das sind sogenannte Ausrufezeichenhaare, schreibt Dr. Anne­ Teichler­ vom Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmsstift in Hamburg.

In der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.