Alpen tödlicher als Straßenverkehr

In Tirol übersteigt die Zahl der Todesopfer bei Alpinunfällen jene aus dem Verkehr deutlich. Mit dem Klimawandel wächst zudem die Häufigkeit und Intensität von Naturkatastrophen und damit das Unfallrisiko für Menschen. Mit dem aktuellen und zukünftigen Risikomanagement beschäftigten sich Experten im Rahmen des XIV. Innsbrucker Notfallsymposiums.

Hochwasserereignisse, Lawinen und Bergstürze stellen im alpinen Lebensraum besondere Gefahren dar, erklärte Eric Veuillet, Geschäftsführer von alpS, dem Innsbrucker Zentrum für Naturgefahrenmanagement auf dem XIV. Innsbrucker Notfallsymposium. 2005 gab es in Österreich laut Statistik des in Innsbruck angesiedelten Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit 416 Tote bei Alpinunfällen. Im gleichen Jahr beklagte man 764 Verkehrstote. Im alpinen Tourismusland Tirol drehen sich diese Relationen komplett um: Auf 179 Alpintote kamen 57 Verkehrstote.

Beim Bergwandern besonders viele Unfälle

Bezogen auf ganz Österreich ereigneten sich die meisten tödlichen Unfälle beim Bergwandern (130), mit...

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