Alte Dame ins Hospiz eingewiesen – jetzt isst sie fröhlich Geburtstagstorte

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp, Foto: fotolia, bernanamoglu

Demenzkranke werden oft mit einer Vielzahl von Medikamente zugeschüttet. Der Arzt kann durch Verschlanken der Arzneiliste Kognition, Mobilität und Lebensqualität verbessern. Im vorgestellten Fall führte dies zur Rettung einer Patientin aus dem Hospiz.

Neuropsychiatrische Symptome bei Demenzkranken sollten am besten zunächst nicht medikamentös angegangen werden. Vor allem ZNS-wirksame Medikamente können die Symptome verschlechtern und Zustände hervorrufen, die an ein Endstadium denken lassen.

Trotz mäßiger Demenz, Depression und Osteoporose erfreute sich eine 86-jährige Patientin immer noch an gemeinschaftlichen Aktivitäten mit Freunden und Familie und machte mit ihrem Rollator kleine Spaziergänge.

Ein Sturz mit Vertebralfraktur hatte Folgen: Unter zunehmend höher dosierten Opiaten lief die Patientin kaum mehr und begann immer wieder „Helft mir!“ zu rufen. Wohl zur Behandlung der Angst- und Unruhezustände wurden Diazepam und Haloperidol...

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