AMD-Patienten sind verzweifelt

Autor: khb

Für ältere Patienten ist die feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ein Erblindungsrisiko. Doch obwohl seit Ende Januar ein neues, hochwirksames Arzneimittel dafür zugelassen ist, können Augenärzte das Präparat bei GKV-Patienten nicht ohne Weiteres einsetzen.

Seit Monaten erschweren mehrere Hürden die zügige Anwendung der „bahnbrechenden Therapie“, wie Experten sie bezeichnen: Kassen verweigern die Kostenübernahme für Lucentis® (Ranibizumab), und der Bewertungsausschuss verzögert die für eine EBM-Abrechnung der intravitrealen Injektion erforderliche Definition einer Ziffer. Zudem versuchen Barmer, DAK und IKK Nordrhein in NRW Augenärzte für ein Honorar von rund 400 Euro pro Applikation vertraglich auf den Off-Label-Einsatz des Darmkrebsmittels Avastin® bei AMD zu verpflichten – „problemlose Abrechnung“ über die beiden KVen inklusive.

Der am 3. Mai mit zwei Verbänden operierender Augenärzte geschlossene Vertrag sei ein „mieses Spiel mit...

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