Anämie bei Tumorpatienten: Wann und wie behandeln?

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Gleicher Therapieerfolg mit geringerer Dosierung – das bietet seit Kurzem Epoetin theta: Schon auf die niedrige Startdosis sprechen die Hälfte bis zwei Drittel der anämischen Tumorpatienten mit einem ausgeprägten Anstieg des Hb-Wertes an.

20 bis 60 % aller Tumorpatienten leiden bereits bei Diagnosestellung an einer Anämie – ein Problem, das durch Chemotherapien noch verschärft werden kann. Allerdings ist nicht jede Anämie behandlungsbedürftig, unterstreicht Professor Dr. Hartmut Link vom Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern.
Gemäß den aktualisierten EORTC-Leitlinien ist nur bei symptomatischen Patienten mit Hb-Werten zwischen 9 und 11 g/dl eine Therapie mit einem Erythropoese-stimulierenden Agens (ESA) einzuleiten, sofern die Anämie in der Tat tumorbedingt und nicht durch andere Ursachen wie Blutung, Knochenmarkinfiltration oder Eisenmangel ausgelöst ist, erklärt der Referent.

Epoetin theta bereits aktiv in niedriger...

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