Angiom (englisch)

Gutartiger Tumor des Blut- (Hämangiom) oder Lymphgefäßgewebes (Lymphangiom), der durch geschwulstartige Neubildung von Gewebe entsteht.

Häufigste Form der Hämangiome ist der Blutschwamm, der bereits bei Geburt vorhanden sein kann. Dieser erscheint auf Haut, in Leber, Lungen, Nieren oder im Gehirn. Das Blutungsrisiko ist gering.

Das arterio-venöse Hämangiom hingegen ist ein angeborenes Geflecht aus Arterien und Venen. Kommt am häufigsten im Gehirn vor. Da die Geschwulst sehr langsam wächst, können Jahrzehnte bis zur Diagnose vergehen. Die Hauptkomplikation ist eine Massenblutung im Gehirn durch Einreißen des Geflechts. Symptome sind Kopfschmerzen, epileptische Anfälle oder Ausfallserscheinungen wie Lähmungen von Armen, Beinen oder mimischer Gesichtsmuskeln. Therapie: Entweder operatives Entfernen oder Einspritzen von...

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