Anhaltender Diskurs um die orale Antikoagulation

Medizin und Markt Autor: Dr. Elisabeth Nolde

Real-World-Analysen zu NOAK und VKA werfen Fragen auf. Real-World-Analysen zu NOAK und VKA werfen Fragen auf. © Андрей Яланский – stock.adobe.com

Daten aus dem deutschen Versorgungsalltag legen nahe: Acht Jahre nach Zulassung der ersten NOAK ist die orale Antikoagulation von Vorhofflimmerpatienten nicht einfacher, sondern komplizierter geworden.

Nicht-Vitamin-K-antagonistische orale Antikoagulanzien (NOAK) haben die Vitamin-K-Antagonisten (VKA) in der Verordnungshäufigkeit inzwischen überholt. Es sei davon auszugehen, dass in Deutschland etwa zwei Millionen Patienten oral antikoaguliert werden, sagte Professor Dr. Heiner K. Berthold, vom Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld.

Der Experte hob drei Real-World-Studien aus Deutschland zur Wirksamkeit und Sicherheit von NOAK im Vergleich zu Phenprocoumon bei Vorhofflimmerpatienten besonders hervor. Versorgungssetting, Begleiterkrankungen und Komedikationen seien „landestypisch“. Der Vergleich der retrospektiven Datenbank-Analysen mit den Resultaten der Zulassungsstudien wirft...

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