Anorexia nervosa - Drohen Narben im jungen Gehirn?

Autor: Maria Weiß Foto: thinkstock

Junge Patienten mit An­orexia nervosa sind zu einem hohen Prozentsatz depressiv. Schlägt möglicherweise der Hungerzustand als solcher aufs Gemüt?

Je nach Untersuchung erkranken 24 bis 88 % der Patienten mit behandlungsbedürftiger Essstörung irgendwann in ihrem Leben an einer Depression. Neuere Daten weisen darauf hin, dass der „Verhungerungsprozess“ als solcher dabei eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Leptin ist für das zerebrale Belohnungssystem wichtig

So ist gezeigt worden, dass Patienten am Tiefpunkt ihrer Gewichtsentwicklungen die stärksten depressiven Symptome zeigen und sich die Gemütslage bei Gewichtszunahme ohne spezifische Therapie wieder bessert. Ein wichtiger Link könnte dabei die Leptinkonzentration sein, erklärte Professor Dr. Beate Herpertz-Dahlmann von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und...

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