Anosmie: Steckt COVID-19 hinter dem Verlust des Geruchsinns?

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Bei akut aufgetretener Riechstörung empfehlen die Autoren, gezielt nach anderen Symptomen einer COVID-19-Erkrankung zu fahnden. Bei akut aufgetretener Riechstörung empfehlen die Autoren, gezielt nach anderen Symptomen einer COVID-19-Erkrankung zu fahnden. © iStock/4X-image, alexvav

Bei jedem zweiten Patienten mit COVID-19 ist die Geruchswahrnehmung beeinträchtigt – bis hin zur kompletten Anosmie. HNO-Ärzte erläutern, wann Sie Verdacht auf SARS-CoV-2 schöpfen sollten, wie eine rasche Abklärung gelingt und wen Sie zum Spezialisten schicken müssen.

Auch in Coronazeiten empfiehlt es sich, bei Patienten mit Riechstörung zunächst weitere, potenziell gefährliche neurologische Symptome zu eruieren. Ein erhöhter Hirndruck kann auf eine zerebrale Läsion hindeuten (ggf. mit MRT abklären). Wichtig ist zudem ein Check auf häufige nasale Erkrankungen, die den Geruchssinn via Blockade oder Kongestion trüben.

Der mit SARS-CoV-2 verbundene Riechverlust beginnt im Allgemeinen plötzlich und verläuft häufig schwer, ist aber meist reversibel. Bei neun von zehn Patienten bessert sich das Riechvermögen innerhalb von vier Wochen, schreibt das Team um die HNO-Ärztin Dr. Abigail­ Walker­ vom University Hospital Lewisham in London. Die olfaktorische...

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